--- title: "Selleasy erste Stunde: Setup für deinen Shopify-Shop" description: "Selleasy in der ersten Stunde live setzen: Post-Purchase-Upsell zuerst, dann Widgets und Bundles. Preise, Setup-Schritte und deutsche Besonderheiten erklärt." date: 2026-09-09 lastUpdated: 2026-09-09 author: "Katrin Vogelsang" url: https://shopratgeber.com/empfohlene-apps/selleasy-erste-stunde-setup-shopify/ app: "Selleasy" appStoreListing: https://apps.shopify.com/upsell-cross-sell-kit-1 site: "Shop Ratgeber (shopratgeber.com)" language: de --- # Selleasy erste Stunde: Setup für deinen Shopify-Shop > **Kurz gesagt:** Die erste Stunde mit Selleasy gehört dem Post-Purchase-Upsell. Wer diese Kampagne zuerst einrichtet, sieht nach 60 Minuten einen messbaren Effekt beim durchschnittlichen Warenkorbwert. Produktseiten-Widgets und Bundles kommen später. Wer alle Optionen parallel konfiguriert, arbeitet nur gegen die eigene Zeit. Selleasy ist eine Upsell- und Cross-Sell-App für Shopify, entwickelt von [Logbase](https://logbase.io/). Sie zeigt Angebote nach dem Kauf, auf der Dankesseite, im Warenkorb und auf der Produktseite über einen visuellen Builder ohne Code. Die App ist gratis bis 50 Bestellungen im Monat. Darüber staffeln sich die Preise nach Bestellvolumen: 9 $ bis 500, 19 $ bis 1.000 und 29 $ ab 1.000 Bestellungen, laut App-Store-Liste abgerufen am 30. August 2026. Preise können sich ändern. Auf Shop Ratgeber geht es um das Setup, nicht um die Featureliste. Wer seinen [Shopify Shop erstellen: Anleitung für Deutschland](https://shopratgeber.com/shopify-shop-erstellen/) gelesen hat, steht als Nächstes vor der Frage: Welche App zuerst, und was kommt in die erste Stunde? Die meisten Anleitungen zu Selleasy listen Features auf. Das hilft dir bei der ersten Stunde nicht weiter. Die Frage ist nicht, was die App kann. Sie lautet: Was richtest du in den ersten 60 Minuten ein, und was lässt du weg? Die Antwort ist eine Kampagne. Genau eine. Alles andere kommt später. ## Inhaltsverzeichnis - [Was Selleasy in der ersten Stunde leistet](#was-selleasy-erste-stunde-leistet) - [Vor dem Setup: Diese Angaben brauchst du](#vor-dem-setup-angaben) - [Die erste Kampagne: Post-Checkout-Upsell einrichten](#erste-kampagne-post-checkout-upsell) - [Kampagnentypen im Vergleich](#kampagnentypen-im-vergleich) - [Der zweite Schritt: Widgets und Bundles einstellen](#zweiter-schritt-widgets-bundles) - [Kampagnen-Erfolg messen](#kampagnen-erfolg-messen) - [Deutsche Gegebenheiten: Was sich anders verhält](#deutsche-gegebenheiten) - [Wann du Selleasy nicht installieren solltest](#wann-nicht-installieren) - [Deinstallation ohne Risiko](#deinstallation-ohne-risiko) - [Häufige Fragen](#haeufige-fragen) - [Quellen](#quellen) ## Was Selleasy in der ersten Stunde leistet Selleasy zeigt Kunden ein weiteres Angebot, genau im Moment, in dem sie bereits zahlen oder gerade gezahlt haben. Das Ziel ist ein höherer durchschnittlicher Warenkorbwert (Average Order Value, AOV). Die App kommt von Logbase, ist seit 2021 im Shopify App Store und trägt das „Built for Shopify"-Siegel. Dieses Siegel vergibt Shopify an Apps, die bestimmte Qualitätsstandards erfüllen. In der ersten Stunde brauchst du nicht alles. Selleasy kennt vier Kampagnentypen: Angebote auf der Produktseite, im Warenkorb-Drawer, auf der Dankesseite und nach dem Checkout. Dazu kommen Bundles im Stil von „frequently bought together" und Cart-Drawer-Pop-ups. Das sind zu viele Hebel für eine Stunde. Wer alle gleichzeitig einrichtet, ist nach einer Stunde nicht fertig, sondern verwirrt. Die erste Stunde gehört einem Typ: dem Post-Purchase-Upsell. Es funktioniert, weil der Kunde bereits bezahlt hat. Die Unterbrechung ist minimal, der Zusatzkauf ist ein Klick. Selleasy bietet manuelle Produktauswahl und KI-gestützte Empfehlungen. Für den ersten Livegang nimmst du manuell. Du kennst deine Produkte besser als die KI am ersten Tag. Die App ist gratis bis 50 Bestellungen im Monat. Bezahlte Tarife haben eine 30-tägige Testphase. Die Preise staffeln sich nach Bestellvolumen: 9 $ für bis zu 500 und 19 $ für bis zu 1.000 Bestellungen. Ab 1.000 Bestellungen pro Monat kosten sie 29 $, laut [App-Store-Liste](https://apps.shopify.com/upsell-cross-sell-kit-1), abgerufen am 30. August 2026. Preise können sich ändern; die App-Store-Liste ist maßgeblich. ## Vor dem Setup: Diese Angaben brauchst du Bevor du Selleasy installierst, brauchst du drei Dinge. Keines davon ist technisch. Ohne sie verlierst du Zeit in der App, die du vorher draußen sparen kannst. **Ein Produkt für das Upsell.** Wähle ein Zusatzprodukt, das zum Bestseller passt. Pflegeprodukt, Zubehörteil oder zweite Variante. Es sollte günstig sein, höchstens ein Drittel des Hauptprodukts. **Ein Ziel.** Was soll der Upsell bewirken? Höherer Warenkorbwert, mehr verkaufte Einheiten pro Bestellung? Notier dir das Ziel, bevor du die Kampagne baust. **Eine Testbestellung.** Lege vorher eine Testbestellung an. Ohne eine abgeschlossene Bestellung im Shop kannst du den Post-Purchase-Flow nicht prüfen. Unsere Setup-Checkliste für die erste Stunde: - Gewerbeanmeldung erledigt. - Zahlungsanbieter aktiv ([Shopify Payments in Deutschland einrichten](https://shopratgeber.com/shopify-payments-deutschland/) hilft dabei). - Bestseller identifiziert. - Zusatzprodukt für Upsell ausgewählt. - Testbestellung durchgeführt. - Selleasy aus dem App Store installiert. Wer noch dabei ist, den Shop aufzusetzen, findet Grundlagen im Ratgeber [Was ist Shopify und wie funktioniert es?](https://shopratgeber.com/was-ist-shopify/). Selleasy setzt einen funktionierenden Shop voraus. ## Die erste Kampagne: Post-Checkout-Upsell einrichten Jetzt kommt der Kern der ersten Stunde. Folge dieser Reihenfolge, und du hast nach 60 Minuten eine live Kampagne. 1. **Installiere Selleasy aus dem Shopify App Store.** Die App fügt sich automatisch in dein Theme ein. Du brauchst keinen Code und keinen Page Builder. Selleasy funktioniert mit jedem Shopify-Theme. 2. **Wähle im Dashboard „Post Purchase Upsell".** Das Dashboard zeigt dir die Kampagnentypen. Ignoriere die anderen drei vorerst. 3. **Erstelle eine neue Kampagne.** Gib ihr einen Namen, den du wiedererkennst, etwa „Bestseller-Zusatz Oktober". 4. **Wähle das Trigger-Produkt.** Das ist der Bestseller, der die Upsell-Aktion auslöst. Kauft ein Kunde dieses Produkt, erscheint das Upsell-Angebot. 5. **Wähle das Upsell-Produkt.** Das ist das Zusatzprodukt. Es wird dem Kunden nach dem Checkout angeboten und mit einem Klick zur gleichen Bestellung hinzugefügt. 6. **Setze einen Rabatt.** Selleasy unterstützt Prozent-, Festpreis- und Gratis-Versand-Rabatte für Upsells. Ein kleiner Rabatt, etwa 10 %, erhöht die Annahmewahrscheinlichkeit. 7. **Aktiviere die Kampagne.** Schalte sie live. Mache eine Testbestellung mit dem Trigger-Produkt, um zu prüfen, ob das Upsell erscheint. Das war's. Eine Kampagne, ein Trigger, ein Upsell-Produkt. Keine Widgets, keine Bundles, kein Cart-Drawer. Der visuelle Builder zeigt dir eine Vorschau. Du kannst Text und Design an dein Theme anpassen. Für den ersten Livegang reicht die Standardeinstellung. Selleasy legt die Upsell-Produkte zur gleichen Bestellung hinzu. Der Kunde zahlt keinen zweiten Versand. Das ist der Vorteil gegenüber einem Cart-Drawer-Upsell: Der Kauf ist bereits abgeschlossen. ## Kampagnentypen im Vergleich Warum zuerst der Post-Purchase-Upsell? Die Tabelle zeigt den Unterschied in der Einrichtungszeit. | Kampagnentyp | Ort | Einrichtungszeit | |---|---|---| | Post-Purchase-Upsell | Nach dem Checkout, vor der Dankesseite | 10–15 Minuten | | Produktseiten-Cross-Sell | Auf der Produktseite | 15–25 Minuten | | Bundle („frequently bought together") | Produktseite | 20–30 Minuten | | Cart-Drawer-Upsell | Im Warenkorb-Drawer | 10–20 Minuten | Die Einrichtungszeiten sind Schätzungen nach dem Konfigurationsablauf der App, keine Herstellerangaben. Der Post-Purchase-Upsell ist der kürzeste Weg zu einer laufenden Kampagne, weil er nach dem abgeschlossenen Kauf erscheint. ## Der zweite Schritt: Widgets und Bundles einstellen Nach der ersten Stunde, nicht währenddessen. Widgets und Bundles sind sinnvoll, aber sie brauchen mehr Zeit und mehr Produkte. **Produktseiten-Widgets** zeigen Cross-Sell-Angebote auf der Produktseite, als Liste, Raster, Karussell oder Pop-up. Du kannst sie an dein Theme anpassen. Der Aufwand liegt im Design, nicht in der Logik. **Bundles** kombinieren Produkte im Stil von „frequently bought together". Selleasy kann Rabatte auf Bundles anwenden: Festpreis, Prozent, Gratis-Versand oder Mengenrabatt. Das funktioniert bei Geschäften mit komplementären Produkten wie Mode, Kosmetik oder Elektronik. **Cart-Drawer-Upsells** zeigen ein Angebot im Warenkorb-Drawer, oft als Pop-up. Das Risiko: Du unterbrichst den Kunden im Checkout-Flow. Wer den Warenkorb verlässt, kauft vielleicht gar nicht. Für alle drei gilt: Sie brauchen ein größeres Sortiment. Wer fünf Produkte hat, baut kein Bundle. Wer 50 hat, hat genug Kombinationen. ## Kampagnen-Erfolg messen Selleasy hat ein Dashboard. Dort siehst du, wie oft das Upsell angezeigt wurde, wie oft angenommen und wie viel Zusatzumsatz entstanden ist. Diese drei Zahlen reichen für die erste Woche. **Angezeigt:** Wie viele Kunden haben das Upsell gesehen? Ist die Zahl null, ist die Kampagne nicht aktiv oder das Trigger-Produkt wurde nicht gekauft. **Angenommen:** Wie viele Kunden haben das Upsell gekauft? Eine Annahmequote unter 5 % bedeutet, dass das Zusatzprodukt nicht passt oder der Rabatt zu niedrig ist. **Zusatzumsatz:** Wie viel hat das Upsell gebracht? Das ist die Zahl, die zählt. Siehst du nach einer Woche keinen Zusatzumsatz, wechsle das Upsell-Produkt. Das Dashboard zeigt auch den durchschnittlichen Warenkorbwert mit und ohne Upsell. Der Unterschied ist der Effekt der ersten Stunde. ## Deutsche Gegebenheiten: Was sich anders verhält Drei Punkte machen den Einsatz von Selleasy in Deutschland anders als in den USA. **USD-Abrechnung gegen EUR-Einnahmen.** Selleasy berechnet in US-Dollar. Deine Einnahmen sind in Euro. Der Wechselkurs schwankt. Bei 29 $ pro Monat zahlst du effektiv rund 27 €, je nach Kurs. Das ist kein Selleasy-Problem, sondern ein App-Store-Problem. **Umsatzsteuer auf die App.** Shopify rechnet die App-Gebühr über den Store ab. Wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, muss wissen: Nach § 19 Abs. 1 UStG ist ein Unternehmer von der Umsatzsteuer befreit, wenn der Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 Euro nicht überschreitet. Zudem darf er im laufenden Kalenderjahr 100.000 Euro nicht überschreiten, wie das [Bundesministerium der Justiz](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html) ausführt. Wer auf die Regelung verzichtet, ist mindestens fünf Kalenderjahre gebunden. Die [IHK Berlin](https://www.ihk.de/berlin/service-und-beratung/recht-und-steuern/steuern-und-finanzen/kleinunternehmerregelung-4408200), 2025, bestätigt: Ab dem 1. Januar 2025 gelten diese neuen Grenzen. Bis Ende 2024 lagen sie bei 22.000 Euro im Vorjahr und 50.000 Euro im laufenden Jahr. **Kataloggröße und Produkttyp.** Laut [Statistischem Bundesamt (Destatis)](https://www.destatis.de/EN/Themes/Economy/Wholesale-Trade-Retail-Trade/turnover-online-trade.html), 2026, lag der Online-Umsatz mit Bekleidung bei knapp 10 Milliarden Euro. Mode ist der häufigste Anwendungsfall für Upsell-Apps in Deutschland. Wer Elektronik oder Kosmetik verkauft, hat ebenfalls passende Kataloge. Die höchsten Online-Anteile entfallen laut Destatis auf Musikinstrumente mit 58 % und Spiele mit 42 %. **Preisangaben und Impressum.** Nach der [Preisangabenverordnung](https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/BJNR492110021.html) müssen Unternehmer Verbrauchern gegenüber Gesamtpreise angeben, die Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile enthalten, so das Bundesministerium der Justiz, 2022. Zusätzliche Versandkosten sind in ihrer Höhe anzugeben. Ein Upsell-Angebot darf diese Regeln nicht verletzen. Das [DDG § 5](https://www.gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html) verlangt, dass Diensteanbieter Name, Anschrift und Kontaktangaben ständig verfügbar halten. **Prüfe die aktuellen Preise auf der App-Seite:** [Selleasy](https://platform.shoffi.app/r/rl_8VRUyyF4) *(Affiliate-Link zum App-Anbieter)* Wer innerhalb der EU verkauft, sollte die EU-weite Schwelle von 10.000 Euro kennen. Unterhalb davon dürfen Lieferungen im Niederlassungsstaat versteuert werden. Darüber greift das [One-Stop-Shop-Verfahren](https://vat-one-stop-shop.ec.europa.eu/index_en), wie die Europäische Kommission, 2021, erläutert. Der Import One Stop Shop gilt für eingeführte Waren bis 150 Euro aus Drittländern. Gegenüber Verbrauchern besteht ein 14-tägiges Widerrufsrecht, wie die [IHK Region Stuttgart](https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/recht-und-steuern/it-recht/rechtstipps-fuer-den-onlinehandel-4756326), 2025, ausführt. Ein Upsell, das der Kunde nach dem Checkout annimmt, fällt ebenfalls unter diese Regel. Die Bestellschaltfläche muss nach [BGB § 312j](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312j.html) gut lesbar mit „zahlungspflichtig bestellen" oder einer entsprechenden Formulierung beschriftet sein. Die Kosten des gesamten Shops stehen im Überblick [Was kostet Shopify wirklich?](https://shopratgeber.com/shopify-kosten/). ## Wann du Selleasy nicht installieren solltest Selleasy ist nicht für jeden Shop. Drei Situationen, in denen du die App weglassen solltest. **Du hast weniger als fünf Produkte.** Upsell und Cross-Sell brauchen Kombinationen. Bei drei Produkten gibt es kaum etwas zu empfehlen. Warte, bis dein Katalog wächst. **Du verkaufst hochpreisige Einzelstücke.** Wer Möbel oder Kunst verkauft, hat Kunden, die selten ein zweites Produkt impulsiv hinzufügen. Der Post-Purchase-Upsell funktioniert bei günstigen Zusatzprodukten, nicht bei einer zweiten Couch. **Du hast keine Bestellungen.** Ohne Traffic bringt das beste Upsell nichts. Selleasy ist keine Marketing-App. Es erhöht den Warenkorbwert bestehender Bestellungen, aber es erzeugt keine Besucher. ## Deinstallation ohne Risiko Selleasy lässt sich sauber entfernen. Gehe im Shopify-Adminbereich zu „Apps", klicke auf Selleasy und wähle „App entfernen". Shopify löscht die App und ihre Daten aus deinem Shop. Selleasy hinterlässt keinen Code im Theme. Die App nutzt Shopifys App-Embeds, die beim Deinstallieren automatisch entfernt werden. Du musst nichts manuell aus den Theme-Dateien löschen. Eine Kontrolle: Öffne dein Theme im Shopify-Adminbereich unter „Theme-Einstellungen" und prüfe, ob unter „App-Embeds" noch Einträge für Selleasy stehen. Wenn ja, schalte sie aus. Das ist die einzige manuelle Prüfung nach der Deinstallation. Die Daten deiner Kampagnen gehen beim Deinstallieren verloren. Selleasy speichert Kampagnen-Konfigurationen auf eigenen Servern. Wer Statistiken behalten will, sollte Screenshots oder Exporte vor der Deinstallation machen. ## Häufige Fragen ### Wie lange dauert das Selleasy-Setup wirklich? Die Installation aus dem App Store dauert zwei Minuten. Die erste Kampagne — ein Post-Purchase-Upsell mit einem Trigger und einem Upsell-Produkt — nimmt 10 bis 15 Minuten. Inklusive Testbestellung und Prüfung bist du in 30 Minuten live. Die restlichen 30 Minuten der ersten Stunde sind Puffer für Design-Anpassungen. ### Welche Selleasy-Kampagne zuerst einrichten? Den Post-Purchase-Upsell. Er wirkt nach dem Checkout, wenn der Kunde bereits bezahlt hat. Die Annahmequote ist höher als bei Cart-Drawer-Upsells, weil der Kauf nicht unterbrochen wird. Produktseiten-Widgets und Bundles brauchen mehr Konfiguration und ein größeres Sortiment. ### Kann ich Selleasy ohne Programmierkenntnisse nutzen? Ja. Selleasy arbeitet mit einem visuellen Builder im Dashboard. Du wählst Produkte, setzt Rabatte und aktivierst die Kampagne. Es gibt keinen Code, den du schreiben musst. Die App integriert sich über Shopifys App-Embeds automatisch in dein Theme. Nur bei stark angepassten Themes kann eine manuelle Platzierung nötig sein. ### Was passiert mit meinen Daten bei der Deinstallation? Shopify entfernt die App und die App-Embeds automatisch. Kampagnen-Daten und Statistiken, die Selleasy auf eigenen Servern speichert, gehen verloren. Die Bestellungen selbst bleiben in Shopify, denn sie sind Teil deines Shops, nicht der App. Exportiere Statistiken vor der Deinstallation, falls du sie brauchst. ## Quellen 1. Shopify App Store, „Selleasy: Upsell & Cross Sell". https://apps.shopify.com/upsell-cross-sell-kit-1 — abgerufen am 30. August 2026 2. Bundesministerium der Justiz, „Umsatzsteuergesetz (UStG) § 19 Besteuerung der Kleinunternehmer". https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html — abgerufen am 30. August 2026 3. Bundesministerium der Justiz, „Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) § 5 Allgemeine Informationspflichten". https://www.gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html — abgerufen am 30. August 2026 4. Bundesministerium der Justiz, „Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 312j Besondere Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr gegenüber Verbrauchern". https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312j.html — abgerufen am 30. August 2026 5. Bundesministerium der Justiz, „Preisangabenverordnung (PAngV)". https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/BJNR492110021.html — abgerufen am 30. August 2026 6. Europäische Kommission, „VAT e-Commerce — One Stop Shop". https://vat-one-stop-shop.ec.europa.eu/index_en — abgerufen am 30. August 2026 7. Statistisches Bundesamt (Destatis), „Online trade is steadily gaining in importance". https://www.destatis.de/EN/Themes/Economy/Wholesale-Trade-Retail-Trade/turnover-online-trade.html — abgerufen am 30. August 2026 8. Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, „Rechtstipps für den Onlinehandel". https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/recht-und-steuern/it-recht/rechtstipps-fuer-den-onlinehandel-4756326 — abgerufen am 30. August 2026 9. Industrie- und Handelskammer Berlin, „Kleinunternehmerregelung". https://www.ihk.de/berlin/service-und-beratung/recht-und-steuern/steuern-und-finanzen/kleinunternehmerregelung-4408200 — abgerufen am 30. August 2026