Zendrop Kosten pro Monat: das zahlt dein Shopify-Shop
Zendrop kostet 0 bis 79 $ im Monat. Die echte Rechnung ergibt sich erst aus Produkt, Versand, Zoll und Shopify-Gebühren. So rechnest du pro Bestellung.

Zendrop Beschaffung und Dropshipping
Kurz gesagt: Zendrop ist eine Dropshipping-App für Shopify mit Lieferantenkatalog, Produktimport und Weitermittlung von Bestellungen an Lieferanten. Die App kostet im Monat 0 bis 79 $. Der Free-Plan erlaubt keine verknüpften Produkte. Beginner kostet 29 $ für 1 bis 20 Produkte, Pro 49 $ für 21 bis 100, Plus 79 $ für 101 und mehr. Die Preise stehen in der Shopify App Store-Listung, abgerufen am 2. September 2026, und können sich ändern. Zendrop berechnet in US-Dollar. Externe Kosten wie Versand und Zoll kommen separat auf jede Bestellung obendrauf. Hinzu kommen Shopify-Monatskosten und Kartengebühren. Erst die Summe aus Abo, Versand, Produktpreis und Plattformgebühr ergibt die tatsächliche Monatsbelastung.
Die meisten Dropshipper vergleichen App-Preise. Falscher Ansatz. Der App-Preis ist die kleinste Position auf der Rechnung — Versand, Produktpreis und Plattformgebühren wiegen schwerer.
Zendrop bewirft dich mit einem Katalog von über einer Million Produkten, den du in deinen Shopify-Shop importierst. Wer sich noch fragt, was Shopify überhaupt ist, findet die Grundlagen im verlinkten Beitrag. Hier geht es nur um eine Frage: Was kostet Zendrop pro Monat, und ab wann trägt sich das Abonnement?
Bevor du Zendrop installierst, steht die Gewerbeanmeldung an. Laut IHK für Ostfriesland und Papenburg sind Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von Sachgütern gewerbliche Tätigkeiten, die beim Gewerbeamt angemeldet werden müssen. Dropshipping fällt darunter. Unsere Anleitung Shopify Shop erstellen: Anleitung für Deutschland beschreibt den Prozess vom Gewerbe bis zum ersten Verkauf.
Zendrop-Preise im Überblick: was jeder Plan kostet
Vier Pläne, gestaffelt nach Produktlimit. Der Free-Plan kostet nichts, erlaubt aber keine verknüpften Produkte. Du kannst den Katalog durchsuchen, aber nicht verkaufen. Erst der Beginner-Plan um 29 $ schaltet 1 bis 20 verknüpfte Produkte frei. Pro kostet 49 $ für 21 bis 100 Produkte, Plus 79 $ für 101 und mehr.
Alle drei bezahlten Pläne haben laut App Store-Listung identische Funktionslisten: Zugriff auf Trending Products, Zendrop Academy, Zendrop AI Access und Custom Branding. Der Aufpreis zwischen den Plänen kauft also keine neuen Funktionen, sondern nur mehr Produktplätze.
| Plan | Monatspreis | Verknüpfte Produkte | Abo-Kosten pro Bestellung (bei 100 Bestellungen/Monat, eigene Rechnung) |
|---|---|---|---|
| Free | 0 $ | keine erlaubt | nicht verkäuflich |
| Beginner | 29 $ | 1–20 | 0,29 $ |
| Pro | 49 $ | 21–100 | 0,49 $ |
| Plus | 79 $ | 101+ | 0,79 $ |
Zendrop berechnet in US-Dollar, separat von der Shopify-Rechnung. Der Euro-Betrag schwankt mit dem Wechselkurs.
Der Free-Plan ist keine Einstiegsvariante, sondern eine Vorschau. Wer verkaufen will, braucht mindestens Beginner für 29 $. Ob der Sprung zu Pro oder Plus nötig ist, entscheidet allein die Anzahl der Produkte, die du gleichzeitig führen willst — nicht der Preis, nicht die Funktionen.
Die versteckten Kosten: warum deine Monatsrechnung höher ausfällt
Der Abo-Preis ist die kleinste Position. Was wirklich ins Geld geht, sind Versandkosten des Lieferanten, Produktpreise und bei Waren aus Drittländern Zoll sowie Einfuhrumsatzsteuer. Die App Store-Listung warnt ausdrücklich: „External charges may be billed by Zendrop separately from your Shopify invoice."
Versandkosten hängen vom Lieferanten und vom Zielland ab. Produktpreise variieren je nach Artikel. Beides siehst du erst, wenn du ein Produkt im Zendrop-Dashboard öffnest. Die Listung veröffentlicht diese Sätze nicht — vor der ersten Bestellung eine Frage an den 24/7-Chat.
Bei der Einfuhr in die EU gilt: Die Mehrwertsteuerbefreiung für Kleinsendungen bis 22 Euro ist seit dem 1. Juli 2021 abgeschafft, laut Europäischer Kommission. Jede Bestellung aus einem Drittland ist also mehrwertsteuerpflichtig. Für Waren bis 150 Euro Wert existiert mit dem Import-One-Stop-Shop (IOSS) ein vereinfachtes Anmelderegime, das die Abfuhr der Einfuhrumsatzsteuer über eine zentrale Meldung erlaubt, ebenfalls laut Kommission.
Ab dem 1. Juli 2026 kommt eine neue Gebühr dazu. Laut IHK Regensburg wird auf eCommerce-Sendungen unter 150 Euro ein fester Zollsatz von 3 Euro je angemeldeter Position erhoben. Der Pauschalsatz gilt bis zum 1. Juli 2028. 2024 wurden rund 4,6 Milliarden Sendungen mit geringem Wert in die EU importiert — die Größenordnung zeigt, warum Brüssel dort ansetzt. Die konkreten Zollsätze deines Produkts prüfst du über die EU-Zolltarifdatenbank oder deinen Spediteur.
Wer innergemeinschaftlich verkauft, trifft eine weitere Schwelle. Laut BZSt liegt die OSS-Schwelle für innergemeinschaftliche Fernverkäufe bei 10.000 Euro im laufenden und vorangegangenen Kalenderjahr. Darüber muss die Mehrwertsteuer im Bestimmungsland abgeführt werden. OSS-Aufzeichnungen bewahrst du zehn Jahre auf.
Worauf es bei Dropshipping-Apps preislich ankommt
Alternativen wie DSers oder Spocket existieren. Ein direkter Preisvergleich wäre hier unseriös: Wir haben ihre Preislisten nicht mit Abrufdatum verifiziert, und jede App strukturiert ihre Kosten anders — manche prozentual, manche mit Pauschalen pro Bestellung. Vergleichbar sind nur die Kostenblöcke, nicht die Preisschilder.
Vergleiche vier Blöcke: Monatspreis, Versandkosten der Lieferanten, Produktpreise im Katalog und Integrationstiefe mit Shopify. Zendrop hebt sich durch den Katalogumfang von über einer Million Produkten ab und berechnet ausschließlich in US-Dollar. Das bedeutet Währungsrisiko: Du nimmst in Euro ein, zahlst aber in Dollar.
Laut Destatis wuchs der Internet- und Versandhandel von Januar bis April 2026 real um 3,6 %. Im April allein sank der Umsatz jedoch real um 4,7 % gegenüber dem Vormonat. Der Markt ist volatil. Ein Modell mit festen Dollar-Kosten und schwankendem Euro-Umsatz braucht Puffer in der Marge.
Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn die Gesamtkosten pro Bestellung sinken. Eine App, die 10 $ weniger pro Monat kostet, aber 1 € mehr Versand pro Bestellung verlangt, ist ab 11 Bestellungen im Monat teurer.
Die Shopify-Gebühren, die zu Zendrop dazukommen
Zendrop läuft auf Shopify. Du zahlst beide. Die Shopify-Monatskosten kommen zur Zendrop-Gebühr obendrauf.
Die offizielle deutsche Shopify-Preisseite nennt, abgerufen am 2. September 2026: Basic ab 24 € pro Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich abgerechnet 32 €), Grow ab 69 €, Advanced ab 289 €; Kartengebühren ab 2,1 % + 0,30 € online. Preise können sich ändern; maßgeblich ist die Preisseite.
Zusätzlich fallen Transaktionsgebühren an, die vom Tarif und vom Zahlungsanbieter abhängen. Wer Shopify Payments in Deutschland nutzt, vermeidet den zusätzlichen prozentualen Zuschlag für fremde Zahlungsanbieter. Eine ausführliche Aufschlüsselung aller Shopify-Kosten findest du im verlinkten Beitrag.
Kleinunternehmer haben eine Besonderheit. Laut Bundesministerium der Justiz darf der Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 25.000 Euro nicht überschreiten und im laufenden 100.000 Euro. Laut BZSt erlaubt die EU-Kleinunternehmerregelung einen Gesamtumsatz im Gemeinschaftsgebiet von höchstens 100.000 Euro im Vorjahr. Darüber greift die OSS-Pflicht.
Ab welcher Bestellmenge sich Zendrop rechnet
Die Frage ist falsch gestellt. Zendrop rechnet sich nicht ab einer bestimmten Bestellmenge, sondern ab einer bestimmten Marge pro Bestellung. Die Bestellmenge entscheidet nur, ob der Abo-Preis ins Gewicht fällt.
Rechenbeispiel (nur Illustration, keine Messwerte): Du verkaufst ein Produkt für 35 €. Der Lieferant verlangt 15 € für das Produkt und 5 € Versand. Die Kartengebühr nach Shopify-Preisseite: 2,1 % + 0,30 € auf 35 € sind 1,04 €. Der Beginner-Plan kostet bei 100 Bestellungen im Monat 0,29 $ — grob 0,27 €. Marge: 35 minus 15 minus 5 minus 1,04 minus 0,27 = 13,69 € pro Bestellung.
Bei nur 10 Bestellungen im Monat verteilt sich der Beginner-Preis auf 2,90 $ pro Bestellung. Die Marge schrumpft auf etwa 11,06 €. Bei 200 Bestellungen sinkt der Abo-Anteil auf 0,15 $. Die Marge wächst. Der Abo-Preis ist bei wenigen Bestellungen ein Faktor, bei vielen vernachlässigbar.
Der Wechsel von Beginner zu Pro lohnt sich nicht über Kosten, sondern über Kapazität. Brauchst du mehr als 20 verknüpfte Produkte, musst du wechseln. Die Funktionen sind identisch. Der Aufpreis von 20 $ pro Monat ist ein Kapazitätspreis, kein Funktionspreis.
Kostenrechner pro Bestellung (Vorlage zum Ausfüllen):
- Produktpreis (Zendrop-Lieferant): ___ €.
- Versandkosten (Zendrop-Lieferant): ___ €.
- Einfuhrabgaben (Zoll + Einfuhrumsatzsteuer, falls Drittland): ___ €.
- Kartengebühr (Shopify Payments: ___ €).
- Zendrop-Abo-Anteil (Planpreis geteilt durch Bestellungen pro Monat): ___ €.
- Verkaufspreis: ___ €.
- = Marge pro Bestellung: Verkaufspreis minus alle Posten oben.
Falls du mit Rabatten wirbst: Die Preisangabenverordnung verlangt, dass der niedrigere Preis in den letzten 30 Tagen vor dem Rabatt gegolten haben muss. Das gilt bei rabattierter Werbung.
Testphase, Kündigung, Laufzeit: die kleinen Fallstricke
Der Free-Plan ist unbefristet kostenlos. Aber ohne verknüpfte Produkte kannst du nicht verkaufen. Eine klassische Testphase mit zeitlichem Limit nennt die App Store-Listung nicht.
Du kannst den Free-Plan nutzen, um den Katalog zu durchsuchen, bevor du zahlst. Wechsle erst auf einen bezahlten Plan, wenn du Produkte verknüpfen willst. Zendrop berechnet monatlich. Eine Mindestlaufzeit dokumentiert die Listung nicht — Fragen zu Kündigung und Erstattung klärt der 24/7-Chat vor dem Abo.
Die Abrechnung läuft über die Shopify-Rechnung, aber in US-Dollar. Wiederkehrende und nutzungsabhängige Kosten rechnet Zendrop alle 30 Tage ab, wie die Listung ausweist. Der Betrag auf deiner Rechnung kann monatlich schwanken, auch wenn der Dollar-Preis gleich bleibt. Behalte den Wechselkurs im Blick, besonders bei margenschwachen Produkten.
Häufige Fragen
Wie viel kostet Zendrop pro Monat in Euro?
Zendrop nennt Preise nur in US-Dollar: 0 $, 29 $, 49 $ und 79 $, laut App Store-Listung abgerufen am 2. September 2026. In Euro hängt der Betrag vom Tageswechselkurs ab. Ob und wie Shopify den Dollar-Betrag umrechnet, dokumentiert die Listung nicht — vor dem Abo beim Support nachfragen.
Gibt es bei Zendrop versteckte Kosten?
Die App Store-Listung warnt explizit: „External charges may be billed by Zendrop separately from your Shopify invoice." Gemeint sind Versandkosten des Lieferanten und Produktpreise, die pro Bestellung anfallen und nicht im Abo enthalten sind. Bei Waren aus Drittländern kommen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer hinzu — ab 1. Juli 2026 auch 3 € Pauschalzoll pro angemeldeter Position unter 150 €, laut IHK Regensburg.
Welcher Zendrop-Plan ist für Anfänger am besten geeignet?
Starte mit dem Free-Plan, um den Katalog zu erkunden. Sobald du Produkte verknüpfen und verkaufen willst, brauchst du mindestens Beginner für 29 $ mit maximal 20 Produkten. Planst du von Anfang an ein breiteres Sortiment, spring direkt zu Pro für 49 $ und 100 Produkte. Die Funktionen sind in allen bezahlten Plänen identisch — der Aufpreis kauft nur mehr Produktplätze.
Kann ich Zendrop mit Shopify komplett kostenlos nutzen?
Nein. Für den ersten Verkauf brauchst du einen bezahlten Zendrop-Plan und parallel einen bezahlten Shopify-Tarif. Beide Kosten fallen unabhängig voneinander an. Der Free-Plan von Zendrop erlaubt null verknüpfte Produkte.
Quellen
- Zendrop — Shopify App Store Listung. https://apps.shopify.com/zendrop — abgerufen am 2. September 2026
- Shopify, Preise (Deutschland). https://www.shopify.com/de/preise — abgerufen am 2. September 2026
- Bundesministerium der Justiz, „Umsatzsteuergesetz (UStG) § 19 Besteuerung der Kleinunternehmer". https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html — abgerufen am 2. September 2026
- Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), „Europäische-Kleinunternehmerregelung (EU-KU-Regelung)". https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Umsatzsteuer/EU-KU-Regelung/eu_ku_regelung_node.html — abgerufen am 2. September 2026
- Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), „One-Stop-Shop, EU-Regelung". https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Umsatzsteuer/One-Stop-Shop_EU/one_stop_shop_eu_node.html — abgerufen am 2. September 2026
- IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, „Bearbeitungsgebühr für eCommerce-Sendungen unter 150 Euro". https://www.ihk.de/regensburg/fachthemen/international/nachrichten-international/entfaellt-die-150-euro-zollfreigrenze-bereits-2026--6811406 — abgerufen am 2. September 2026
- IHK für Ostfriesland und Papenburg, „Abgrenzung zur freiberuflichen Tätigkeit". https://www.ihk.de/emden/produktmarken/starthilfe/recht/allgemeine-rechtsauskuenfte/abgrenzung-gewerbe-und-freier-beruf-2353148 — abgerufen am 2. September 2026
- Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung zum Einzelhandel April 2026. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_183_45212.html — abgerufen am 2. September 2026
- Europäische Kommission, „VAT e-Commerce – One Stop Shop". https://vat-one-stop-shop.ec.europa.eu/index_en — abgerufen am 2. September 2026
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